Problemschach

Das Lösen von Schachproblemen ist ein schöner Zeitvertreib, wenn man mal niemanden zum Spielen einer Partie hat oder die Zeit gerade nicht reicht, eine ganze Partie zu spielen.

Was ist ein Schachproblem? "Ein Schachproblem ist die Darstellung schachlichen Inhaltes mit den Ausdrucksmitteln des Schachspiels in Gestalt einer dem Betrachter gestellten Aufgabe." (Definition nach Herbert Grasemann)
Oder mit anderen Worten: "Ein meisterhaftes Schachproblem ist eine besonders geglückte, historisch einmalige Komposition (Zusammenfügung) schachlicher Gedanken in problemschachlicher Sprache." (Definition nach Hans Peter Rehm)
#n unter den Diagrammen bedeutet, Weiß zieht und erzwingt das Matt des schwarzen Königs mit dem n-ten weißen Zug.

Es handelt sich also bei Schachproblemen nicht um typische Partiestellungen, sondern künstliche Stellungen. Herbert Ahues (Problem-Großmeister) schreibt dazu, dass ein gutes Problem für einen Partiespieler wirken muss, als hätten sich Idioten genüber gesessen.

Viele interessante Informationen sowie weiterführende Links finden Sie auch auf der Seite der Schwalbe (Deutsche Vereinigung für Problemschach) oder bei Ralf Krätschmer.

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© Michael Woltmann